23.05.2011 WR
Auftrag für den Rohbau an der Bockenfelder Straße 239 ist vergeben – Förderverein sucht noch Paten und Sponsoren
Spatenstich für Hospiz-Bau in Westrich erfolgt
Westrich. Die Elisabeth Grümer Hospiz-Stiftung hat großen Grund zur Freude: Was lange Zeit ersehtn war, nur als Wunsch und in der Vorstellung der Initiatoren bestand, nimmt mehr und mehr Gestalt an. Das geplante Hospiz an der Bockenfelder Straße 239 in Westrich ist auf einem guten Weg. Der Auftrag für den Rohbau ist vergeben, das Bauschild steht, die Baustelle wird eingezäunt. SPD-Fraktionschef Ernst Prüsse führte jetzt mit weiteren Mitstreitern den ersten Spatenstich aus.
Zur Erinnerung: Der Neubau des ursprünglich in Castrop-Rauxel-Frohlinde geplanten stationären Hospizes scheiterte Ende 2009 und im Frühjahr 2010 daran, dass der Rat der Stadt Castrop-Rauxel auf die für die finanzierende Bank und die Elisabeth Grümer Hospiz-Stiftung untragbar striken Rückbauverpflichtungen bestanden hatte. Auch monatelange Versuche des Stiftungsvorstandes sowie des Fördervereins der Elisabeth Grümer Hospiz-Stiftung bei den politischen Entscheidungsträgern in Castrop-Rauxel einen Kurswechsel herbeizuführen, brachten keinen Erfolg und scheiterten am (Un-)Willen der dortigen politischen Verantwortlichen. Somit nahmen die Stiftungsgründerin Elisabeth Grümer sowie der hiesige Förderverein im Sommer 2010 direkten Kontakt zum Dortmunder Planungsamt auf. „Auf diesen ersten Kontakt“, sagte der Vorsitzende des Fördervereins Grümer Hospiz-Stift, Ralf Sprave, „hat sich eine positive Entwicklung bei der Stadt Dortmund ergeben“. Zum Objekt, das nahe der Zeche Zollern realisiert werden soll, hat auch die Bezirksverwaltung Lütgendortmund im Jahr 2010 „Grünes Licht“ gegeben. Wer das Hospiz unterstützen möchte (Paten): Kontakt unter der Rufnummer 02305-97390.
Der Hospiz-Bau an der Bockenfelder Straße 239 macht Fortschritte. Jetzt erfolgte bereits der erste Spatenstich. Foto: Kevin Schrief
