24.09.2010 RN
Bockenfelder Straße : Baubeginn des Hospiz im Frühjahr
WESTRICH Eine Fußgängerinsel an der Bockenfelder Straße ist der erste Vorbote für einen geplanten Neubau. In Höhe der Hausnummer 239 soll ein Hospiz gebaut werden. Das Grundstück für das Gebäude wurde bereits von der Elisabeth-Grümer-Hospiz-Stifung erworben, ein vorläufiger Bauantrag ist gestellt.
"Hoffentlich schaffen wir es noch in diesem Jahr mit dem ersten Spatenstich", sagt Ralf Sprave vom Förderverein der Stiftung. Denn dann könnte die Stifung auf 500 000 Euro von der ARD-Fernsehlotterie zurückgreifen. Bei einem späteren Baubeginn würde das Geld nicht mehr fließen.
Harmonische Zusammenarbeit
Aber die Stiftung ist guter Dinge, dass es klappen wird, weil die Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund bislang sehr harmonisch verlief. Und da der Baubeginn nach Schätzungen des Architekten im nächsten Frühjahr erfolgen kann, erscheint den Betreibern die Bedingung erfüllbar. Dann, so Ralf Sprave, sei auch, die Finanzierung des Hospizes gesichert.
Das Hospiz, das den Namen St. Elisabeth tragen wird sollte ursprünglich in Frohlinde gebaut werden. Als es dort Probleme gab, weil es, so der Fördervereinsvorsitzende in Castrop-Rauxel politisch nicht gewollt war, richtete man sich an das Dortmunder Planungsamt.
Die Stadt Dortmund zeigte sich sehr interessiert. Und auch die Bezirksvertretung Lütgendortmund hat für das Bauvorhaben einstimmig "Grünes Licht" gegeben.
1,7 Millionen Euro
Der Neubau soll insgesamt 1,7 Millionen Euro kosten. Das Hospiz bietet Platz für insgesamt zwölf Gästezimmer. Ein Raum für den letzten Lebensabschnitt des Gastes hat 27 Quadratmeter. In dem Hospiz sollen 20 Voll- und Teilzeitkräfte Arbeit finden.
Das neue Hospiz. Diese Ansicht zeigt das Gebäude von hinten. Der dunkle Balken im Hintergrund der Ansicht ist die Bockenfelder Straße. (Foto: Architekturbüro Winkelmann)
