Hospiz St. Elisabeth
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10.11.2011 WR



Gestern Richtfest an der Bockenfelder Straße – Kosten 1,9 Mio Euro

Hospiz-Bau auf guten Weg

Westrich.
Die Elisabeth-Grümer-Hospiz-Stiftung und ihre Namensgeberin haben sich zur Aufgabe gemacht, Schwertkranken und Strebenden einen würdevollen Abschied vom Leben und von den Angehörigen zu ermöglichen. Im Juli wurde der Grundstein des Hospizes St. Elisabeth gelegt. Gestern feierten Elisabeth Grümer sowie Mitarbeiter der Sparkasse, Vertreter der ARD-Fernsehlotterie als Förderer der Einrichtung an der Bockenfelder Straße 237 sowie Bürgermeisterin Birgit Jörder und SPD-Ratsfraktionchef Ernst Prüsse Richtfest.

Zwölf Zimmer

Ralf Sprave, Vorsitzender vom Förderverein Hospiz Frohlinde: „Unabhängig von religiösen, karikativen oder anderen Bindungen sollen hier Menschen ihre letzten Lebensphase gleichsam in fürsorglicher Gemeinschaft und nahe der Natur verbringen.“ In zwölf Zimmern werden die Gäste versorgt. Jeder Raum hat bodentiefe Fenster, die den Bewohnern den Blick in die freie Landschaft gewähren. Zudem besteht die Möglichkeit, Garten oder Terrasse unbehindert betreten zu können. Der Sinnesgarten, der in der Außenanlage entsteht, soll sämtliche Wahrnehmungen der Gäste anregen. Ralf Sprave: „So sollen auch die Menschen, für die keine Aussicht mehr auf Genesung besteht, die Gelegenheit erhalten, das Leben noch einmal in vielen Facetten zu spüren.“ Das von der Stifterin Elisabeth Grümer zur Verfügung gestellte Grundstück ist 5364 Quadratmeter groß. Das eingeschossige Gebäude selbst wird über einen Wohnraum von 820 Quadratmeter verfügen. Mittelfristig sollen im Hospiz 28 Arbeitsplätze entstehen. Ein Psychologe, so Sprave, sorgen für die Ausbildung von 40 bis 60 Ehrenamtlichen, die die Gäste auf ihrem Weg begleiten. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 1,9 Mio. Euro.

Foto: Kevin Schrief

Die Protagonisten feierten gestern Vormittag in Westrich Richtfest für das stationäre Hospiz St. Elisabeth.