10.11.2011 RN
Hospiz feiert Richtfest mit vielen Besuchern
Einweihung von St. Elisabeth
Westrich. Die Mauerarbeiten sind beendet, jetzt müssen noch die Zimmer errichtet und das Dach abgedichtet werden – dann steht die neue stationäre Hospizeinrichtung St. Elisabeth in Westrich. Das Richtfest an der Bockenfelder Straße wurde aber trotzdem schon gefeiert.
Letzte Lebensphase
Neben der Elisabeth Grümer Hospiz-Stiftung nahmen auch Vertreter der Stadt Dortmund und Sparkasse, Förderer des Projektes, an der Einweihungsveranstaltung teil.
Das 5.364-Quadratmeter-Grundstück in Westrich ist verkehrstechnisch gut angebunden. Das Gebäude selbst ist eingeschossig, komplett barrierefrei und wird über einen Wohnraum von 820 Quadratmetern verfügen. Mittelfristig sollen im St. Elisabeth-Hospiz 20 Arbeitsplätze entstehen, so steht es in der Pressemitteilung der Dortmunder Sparkasse.
Darüber hinaus soll ein Psychologe 40 bis 60 ehrenamtliche Mitarbeiter ausbilden, die die Gäste auf ihrem Sterbeweg begleiten werden.
Zwölf Zimmer
Unabhängig von religiösen, karikativen oder anderem Bindungen sollen in St. Elisabeth Menschen ihre letzte Lebensphase verbringen. In insgesamt zwölf Zimmern werden die Gäste versorgt. Jedes Zimmer soll bodentiefe Fenster bekommen und somit einen freien Blick in die Natur gewährleisten.
Zudem gibt es eine Terrasse sowie einen Sinnesgarten, der in der Außenanlage errichtet wird. In diesem Sinnesgarten haben die Bewohner die Möglichkeit, ihre verschiedenen Sinnesorgane anregen zu lassen.

